Umzug mit Tieren

Vor dem Umzugtiere
Für Ihr Haustier ist es am Besten, wenn es am Umzugstag bei einem vertrauten
Menschen in Pflege ist.
Wenn Sie Ihr Tier nicht zu Freunden oder einem Tiersitter geben konnten, legen
Sie für den Umzugstag die Telefonnummer eines Tierarztes im neuen und
bisherigen Wohnort bereit und füllen Sie einige Flaschen mit dem gewohnten
Wasser ab. Außerdem sollten Sie ausreichend Futter, Fress- und Trinknäpfe,
das Lieblingsspielzeug und den Schlafplatz Ihres Haustieres griffbereit
einpacken.
Beim Umzug in eine neue Gemeinde, melden Sie Ihren Hund in der alten
Gemeinde ab und in der neuen Gemeinde an.
Beim Umzug innerhalb einer Gemeinde genügt die Ummeldung. Achtung: Manche exotische Tiere sind –
abhängig vom jeweiligen Bundesland – meldepflichtig.
Eine Haltungserlaubnis ist nötig für bestimmte, als gefährlich geltende Tiere.

Beim Umzug

Wenn Ihr Haustier am Umzugstag dabei ist, sollten Sie ein Zimmer frei räumen, in dem nur die Näpfe,
der Schlafplatz und die Toilette Ihres Haustieres stehen.
Wenn alle Möbel und Umzugskartons im Umzugswagen verstaut sind, verlassen Sie mit Ihrem Tier
in der Transport-Box die alte Wohnung.
Machen Sie bei langen Strecken eine Pause und führen Sie Ihr Haustier wenn möglich spazieren
(für Katzen gibt es spezielles Katzengeschirr).
In der neuen Wohnung setzen Sie Ihr Haustier zunächst in ein leeres Zimmer mit einem gemütlichen
Schlafplatz, Näpfen und Toilette.
Erst wenn alle Möbel und Umzugskartons in der neuen Wohnung sind,
darf Ihr Haustier das neue Heim erforschen.

Der Umzug mit Kleintieren wie Hamstern, Meerschweinchen und Vögeln ist unkomplizierter.
Versorgen Sie Ihre Lieblinge mit ausreichend Wasser und Futter und stellen Sie den Käfig an einen
ruhigen Ort.

Nach dem Umzug

Geben Sie Ihrem Haustier genügend Zeit zum Eingewöhnen.
Katzen sollten Sie frühestens einen Monat nach dem Umzug nach draußen lassen.